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Holz

Pelletheizung

Holzpellets sind genormte, zylindrische Presslinge aus getrocknetem, naturbelassenem Restholz. Sie werden hauptsächlich aus Sägenebenprodukten wie Sägemehl und Hobelspänen hergestellt. Der Heizwert beträgt ca 3,25 kWh pro Liter Lagervolumen. Damit entspricht die volumenbezogene Energiedichte von Pellets in etwa einem Drittel der Energiedichte von Heizöl und der vierfachen Energiedichte von Hackschnitzeln.

Dank der hohen Energiedichte ermöglichen Pellets den Einsatz von modernen, individuellen Holzheizungen in Wohngebäuden und Gebäuden kleinerer Wärmeleistung, in denen der Lagerraum beschränkt ist.

Grundsätzlich unterscheidet man zwei verschiedene Pelletheizungssysteme:

  • Pelletkessel funktionieren als zentrale Wärmeerzeuger des Heizungssystems und werden wie konventionelle Heizöl- oder Erdgaskessel im Heizraum des Gebäudes installiert. Sie werden typischerweise in einem Leistungsbereich zwischen 10 und 50 kW angeboten. Pelletkessel können in voll- und halbautomatische Systeme unterteilt werden:

    • Bei vollautomatischen Anlagen werden die Pellets automatisch aus dem Lager in den Brennraum des Pelletkessels gefördert. Die Pellets werden per Tankwagen angeliefert und mit Hilfe eines Schlauches in den Lagerraum gepumpt. Der Komfort für den Kunden ist vergleichbar mit dem einer Ölheizung.
    • Halbautomatische Anlagen verfügen über einen im Pelletkessel integrierten Vorratsbehälter, der in regelmäßigen Abständen von Hand befüllt werden muss. Die Pellets werden als Sackware geliefert.

  • Pelletöfen haben eine Leistung bis ca 10 kW und werden hauptsächlich zur Beheizung einzelner Wohnräume eingesetzt. Sie werden wie Kaminöfen im Wohnraum des Hauses aufgestellt. Pelletöfen besitzen einen Vorratsbehälter, der in regelmäßigen Abständen von Hand befüllt werden muss. Der Behälter ist meist so ausgelegt, dass der Vorrat für eine Brenndauer zwischen 1 und 4 Tagen ausreicht (abhängig vom Heizbedarf).



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Hackschnitzelheizung

Holzhackschnitzel sind eine schuttfähige Aufbereitungsform von Holz, die es ermöglicht Holz in modernen, automatischen Feuerungsanlagen zu verwerten. Es sind in Häckslern zerhackte Holzstücke, die etwa die Abmessungen einer Streichholzschachtel haben. Als Rohstoff kommen verschiedene Energieholzarten in Frage:

  • Waldholz, welches als Rückstand bei der Stammholzernte und bei der Durchforstung anfällt,
  • naturbelassenes Restholz aus Holz verarbeitenden Betrieben (Sägereien, Schreinereien, Zimmereien),
  • Landschaftspflegeholz, das im öffentlichen und im privaten Bereich bei Baum- und Strauchschnitt anfällt.

Der optimale Einsatzbereich von Hackschnitzelfeuerungen erstreckt sich von der Wärmeversorgung eines größeren Gebäudes (ab einer Leistung von ca 50 kW) bis hin zur Bereitstellung von Wärme für Wärmenetze oder für industrielle Prozesse.

Eine automatisch betriebene Hackschnitzelheizung besteht aus folgenden wesentlichen Komponenten:

  • Hackschnitzellagerung,
  • Fördereinrichtung (zur automatischen Beschickung des Kessels),
  • Kessel mit Entaschungseinrichtung,
  • Staubabscheidung und Schornsteinanlage,
  • Pufferspeicher (Wärmespeicher, in dem der vom Kessel erzeugte Wärmeüberschuss vorübergehend gespeichert wird).

Eine thermische Solaranlage kann eine sinnvolle Ergänzung zur Brauchwasserbereitstellung im Sommer sein, da somit häufige und kurze Brennerlaufzeiten vermieden werden können.

(Quelle: Agence de l'Energie)



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